|
Iss spom mo kin non – Hilf uns!
Jeder könnte was tun, aber die wenigsten raffen dazu sich auf.
Demnächst wird hier aktualisiert, da ein neues wunderbares Projekt entwickelt wurde, wo es sich um die Büffel dreht. Leider haben die Tierfreunde aufgehört. Das Blackfeet Youth Development wurde auch umstrukturiert. Ich bin am Lesen und Details sammeln, danach werde ich Euch alles vorstellen.
Aber trotzdem könntet Ihr mal Euer Portemonnaie öffnen. Wieviel Spaß hattet Ihr beim Indianerspielen und wieviel habt ihr zurückgegeben?
Hier stelle ich Euch besonders bemerkenswerte Hilfsprojekte aus dem Blackfeet-Reservat vor.
Das Blackfeet Youth Development
Das Blackfeet Youth Development wurde ins Leben gerufen, als ein großer US-amerikanischer Wohlfahrtsverband seine Arbeit im Reservat einstellte. Es existiert seit Januar 2005 und betreut zur Zeit 600 Kinder in Vorsorgeprogrammen. Es arbeitet mit Unterstützung des Stammes Geschäftsrates.
Das Blackfeet Youth Development hat verschiedene Programme, mit denen es gegen die größten Probleme der Blackfeet im Bereich Gesundheit, Bildung und Erziehung angeht. Gespendete Gelder gehen direkt an die Programme und Kinder ohne massive "Verwaltungsabzüge" wie bei anderen großen Organisationen und dient somit direkt der Verbesserung der Lebensumstände der betreuten Kinder und Jugendlichen.
Besonderes Ziel ist eine gut fundierte Bildung und Ausbildung der Blackfeet-Kinder, damit sie ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen können, deshalb ist Familienfürsorge auch ein Bestandteil dieses Programmplans.
Außerdem hat das Youth Development ein Patenschaftsprojekt ins Leben gerufen, wo man sich eines speziellen Kindes, die dort in kurzer Form und mit Foto vorgestellt werden, finanziell annehmen kann. Für 30 Dollar im Monat, das sind nicht mal 25 Euros, kann einem Kind nicht nur das Leben erleichtert werden, sondern ihm wird auch gezeigt, dass es keine Last oder gar unwert ist, sondern ein wertvoller Mensch. In dieses Programm werden Kinder aufgenommen, deren Leben durch extreme Armut gekennzeichnet ist. Es sind Kinder denen es am Nötigsten fehlt, halbwegs vernünftige Kleidung, eine tägliche warme Mahlzeit, der Besuch beim Arzt, notwendige Medikamente oder Schulmaterialien.
Einmal im Jahr bekommt man einen Brief des Kindes, das kurz von seinem Leben erzählt, sowie eine Aufstellung über die Gelder, die das Kind erreicht haben.
Wer ein regelmäßiges Sümmchen nicht erübrigen kann, aber sich für die Kinder engagieren möchte, kann eine allgemein gerichtete Summe schicken. Diese Gelder sind für Notfälle oder die anderen Programmteile.
www.blackfeetyouth.org
Blackfeet Youth Development
PO Box 870
720 Southwest Boundary Street
Browning, Montana 59417
USA
Telefon: 001-406-338-5180
Fax 406-338-5660
e-Mail: info@blackfeetyouth.org
Wer Probleme mit dem Überweisungsmodus hat, weil er keine Kreditkarte besitzt, der wende sich an mich (Kontaktmöglichkeiten im Impressum).
Buffalohorse-Projekt (BBHC)
Eine andere Möglichkeit zu helfen, ist das Buffalohorse-Projekt. Dort können Kinder nach der Schule reiten oder sich um die Pferde kümmern und haben so eine sinnvolle Beschäftigung und finden eine Gemeinschaft außerhalb einer vielleicht von Arbeitslosigkeit, Armut und Folgeproblemen kranken Familie und bekommen außerdem auf diese Weise in Kontakt mit der Lebensweise ihrer Vorfahren.
Das Blackfeet Büffelpferd Projekt (Blackfeet Buffalo Horse Coalition) wurde 1994 mit dem Ziel gegründet das Büffelrennerpferd den Blackfeet zurückzubringen, die Rasse zu erhalten und der Blackfeet-Jugend einen alternative Lebensweise zu offerieren und zu helfen, der Wirtschaft des Reservats eine entwicklungsfähige Komponente hinzuzufügen.
Das Blackfeet Buffalo Horse Coalition, BBHC, schützt und verbreitet den Spanischen Mustang, das Tier, dass von den Spaniern im 16. Jahrhundert nach New Mexico, von wo es sich nach Norden ausbreitete und ca. 1730 bei den Blackfeet „eintraf“, was deren Kultur vollkommen umkrempelte.
Mit der Nutzung dieser Pferde werden die Kinder und Jugendliche dazu angehalten, über das Trainings- und Betreuungsprogramme das kulturelle Erbe fortzusetzen. Die Zukunft der Kinder wie der Pferde sind eng miteinander verflochten.
In der geschichtlichen Zeit war die Pflege der Pferde immer Aufgabe der Kinder. Es war ein wichtiger Bestandteil auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden.
Das BBHC, das Büffelpferd-Projekt nutzt das Gentling, das behutsame Zureiten und formt damit eine enge Verbindung zwischen Pferd und Mensch. Die Philosophie des Gentling ist ein Pferdetraining, dass den traditionellen Blackfeet-Werten entspricht: Großzügigkeit, Hilfsbereitschaft und Ehre. Diese Werte dienen in gleicher Weise den Pferden, die auf sanfte Art und Weise zugeritten und mit viel Geduld und Zuneigung gehalten werden, sowie auch den Kindern, die so die alten Werte vermittelt bekommen und vermitteln dürfen.
Das BBHC-Programm lehrt somit, wie man Tiere hält, zeigt die Reitkunst, wie ein Stall bewirtschaftet wird, veterinärmedizische Grundwissen sowie Hufpflege. Die Kinder und Jugendlichen trainieren allgemeine Einstellung und Benehmen, entwickeln rationelles Denken, Verständnis für andere und sich selbst. Die Kinder bekommen die Möglichkeit verschiedene Fähigkeiten zu erlernen und zu üben. Diese Erfahrungen bringen neue wichtige Elemente in ihr tägliches Leben. Sie lernen die Nativekunst und die traditionellen Fertigkeiten. Wenn die Kinder das Programm verlassen, sind sie in der regionalen Pferdegemeinschaft integriert.
Arbeitsaufgaben des Blackfeet Buffalo Horse Coalition, BBHC:
- Erhaltung und Schutz der Spanish Mustang / Büffelrennerpferde als Rasse;
- ein Mentorprogramm für die Kinder und Jugendlichen, mit der die positive kulturelle Lebensform mit ihren Werten wie Zusammenarbeit, Respekt vor den traditionellen Weg der Vorfahren vermittelt werden;
- den Kindern und Jugendlichen zu zeigen, wie man mit anderen zusammenarbeitet und in deren Gemeinschaft Selbstkontrolle, Selbstbewusstsein und Selbstachtung zu lernen;
- eine Möglichkeit anzubieten, mit Pferden zu arbeiten und zu trainieren;
- einer nachhaltigen ökonomischen und ökologischen Entwicklung zu unterstützen;
- bei der Rehabilitation von Drogen- und Alkoholabhängigen im Blackfeet-Reservat zu helfen;
- ein Museum über den Spanischen Mustang und dessen Bedeutung als Büffelrennerpferde für die Blackfeet aufzubauen;
- anbieten von Dienstleistungen, die die Gemeinden benötigen;
- Familienarbeit, damit die Gesundheit der kommenden Generation geschützt wird.
Ausgewählte Programme
Stay in School / Century 21 – Die Kinder kommen nach der Schule in zur Ranch und in den Sommerferien arbeiten sie mit den Pferden.
Browning Youth Initiative – Die Kinder arbeiten mit den Pferden, lernen die traditionellen Fähigkeiten und Fertigkeiten für die Farm. Oft kommen die Eltern und Großeltern vorbei und beobachten die Entwicklung der Kinder und wie die Traditionen weitergegeben werden.
The Special Needs Class – Kinder von verschiedenen speziellen Organisationen, verbringen Wochentags Stunden auf der Ranch, arbeiten bei schönem Wetter mit den Pferden und lernen die Handarbeiten, wenn das Wetter zu Aufenthalt in geschlossenen Räumen zwingt. Viele ehemalige Kinder kommen auch später noch auf die Ranch, um zu helfen.
Die BBHC Ranch
Die Blackfeet Buffalo Horse Coalition hat ihren Sitz auf der „Seven Eagles Ranch“ im Norden von Montana, in der Nähe der Rocky Mountanins. Die Ranch, die zwischen dem Chief Mountain, der heilige Berg der Blackfeet, und den Sweetgrass Mountains liegt, ist 633 acres groß.
Die Organisation benötigt dringend Geld- und Sachspenden. Die Liste reicht von Sätteln, über Pferdeanhänger bis zu simplen Papier oder einem Stuhl. Was dort besonders benötigt wird, falls jemand dorthin fährt oder eine Möglichkeit hat, was zu versenden, sehe hier nach:
http://www.buffalohorse.org/wish_list.htm
Wer mehr über die Pferde selber erfahren möchte
:
http://www.buffalohorse.org/bbhc_horses.htm und http://www.buffalohorse.org/confirmation.htm.
Die Webseite: www.buffalohorse.org
„Freunde von Hunden und Katzen“ (Friends of Ee-mee-tah & Poos)
Ein weiteres Projekt, das sich besonders an Tierfreunde wendet, ist die Tierhilfe des Reservats. Da auch die Hunde und Katzen im Blackfeet-Reservat Hilfe benötigen, wurde 1996 die „Freunde von Hunden und Katzen“ (Friends of Ee-mee-tah & Poos) gegründet.
Die Gründung wurde durch das aktive Mitglied der Animal Rescue Foundation (ARF), den kanadischen Geschäftsmann Harvey Fine, initiiert, weil ihm die hungernden Tiere, die vor den Lebensmittelmärkten bettelten, leid taten. Zusammen mit der Tierärztin Ethel Connelly und Charles Berger, dem Leiter des Blackfeet Tierkontrollprogramms, gründete Harvey Fine die Tierhilfsorganisation mit dem Namen „Freunde von Hunden und Katzen“ (Friends of Ee-mee-tah & Poos) und spendete das Startbudget von 1.000,00 Dollar.
Die „Freunde von Hunden und Katzen“ (Friends of Ee-mee-tah & Poos) ist eine gemeinnützige Organisationen, die den Familien im Glacier County hilft, die Tiere medizinisch zu versorgen und nimmt kostenloses Kastration vor. Alle eingehenden Spenden werden direkt und zu 100 % für die Gesundheitsversorgung und die Hilfe für Hunde und Katzen eingesetzt.
Alle Mitarbeiter arbeiten ehrenamtlich. Leiterin ist Debbie Nickou. Sie ist Krankenschwester und arbeitet beim Indianischen Gesundheitsdienst in Browning.
Zur Zeit verbrauchen die Tierfreunde allein 20.000,- Dollar pro Jahr für die medizinische Versorgungen im Reservat, in Browning und in Cut Bank. Bisher wurden mehr als 1.800 Tiere kastriert. Hunderte Hunde wurden aufgesammelt und vermittelt.
Die Freunde arbeiten eng mit dem Stamm und der Stadt Browning zusammen.
Link: http://montanapets.org/ep/
Friends of Ee-mee-tah & Poos
P. O. Box 1754
Browning, Montana 59417
USA
Das Piegán-Institut
Die Ziele, die sich das Piegán-Institut stellt, sind außerordentlich hoch und deshalb auch sehr unterstützenswert. Die Programme zur Erhaltung der Blackfeet-Kultur und der Erforschung der Geschichte wird in sozialen, intellektuellen, akademischen und linguistischen Zusammenhängen gesetzt und auf vielerlei Weise durchgeführt, so in Kursen, in Familien und in den Ortschaften. Nur so ist der Erhalt der Sprache wie der Kultur zu schaffen, indem sie lebendig erhalten wird bzw. wieder in das Leben integriert wird.
1897 wurde das Piegàn-Institut als eine private non-profit-Organisation, dass sich der Erforschung, Förderung und Bewahrung der Blackfeet-Geschichte und der Blackfeet-Sprache widmet, von eingetragenen Blackfeet gegründet und bis heute nur von Blackfeet geleitet. Einer der Direktoren ist Darrell Robes Kipp, ein Bruder des Blackfeet-Aktivisten Woody Kipp.
Das Piegàn-Institut möchte die Anzahl der Blackfeet-Sprecher erhöhen, wie auch das Wissen der Blackfeet um ihre Kultur, ihre Geschichte und somit die Selbstachtung der jungen Blackfeet fördern. Gerade in der Missachtung der indianischen Werte und Geschichte liegt die Ursache vieler gravierender Probleme. Als positiver Nebeneffekt soll das Zusammenleben der Blackfeet im Reservat verbessert werden. Engste Zusammenarbeit mit den Gemeinden ist Grundlage der Arbeit des Piegán-Instituts.
Außerdem sieht sich das Piegán-Institut als Stimme der Blackeet im nationalen wie internationalen Dialog der Bewegung zur Erhaltung von Native-Sprachen.
Unter den Projekten des Instituts gibt es auch „Nizipuhwahsin“, wo Kindern durch Film- oder Audiomaterial sowie Büchern die Blackfeet-Sprache und auch die Geschichte näher gebracht oder vertieft wird. Die Nizipuhwahsin-Center gibt es seit 1995 und bietet ein Ganztagsprogramm für Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren an.
Kontakt über:
Piegan Institute
P.O. Box 909 Browning, MT 59417
USA
Tel: 001-406-338-3518
Fax: 001- 406-338-2281
http://www.pieganinstitute.org/pieganindex.html
Das Piegán-Institut wird von mehreren Organisationen unterstützt, wie der Grotto Foundation und der Lannan Foundation. Näheres zu diesen Organisationen findet Ihr auf der Webseite des Piegàn-Instituts. Trotzdem bedarf auch dieses Institut unserer Unterstützung, damit die Sprache nicht ausstirbt, den Blackfeet-Kindern ihre Sprache, ihre Kultur und ihre Geschichte nahe gebracht wird und sie zu selbstbewussten stolzen Menschen heranwachsen, die dem Reiz von Alkohol, Drogen und Jugendbanden widerstehen können.
|